Empanadas
Dienstag, 5. September
Wie in jedem Land waren Christoph und ich auch in Kolumbien auf der Suche nach leckerem Street Food! Da wir in Medellín in einem recht ruhigen Wohngebiet wohnten, stellte sich diese Suche jedoch als relativ schwierig heraus. Nach einigen Tagen kamen wir dann an einem kleinen Restaurant, das zur Straße hin offen war, vorbei, wo eine liebe kolumbianische Oma gerade verschiedene Dinge frittierte.
Und weil es nichts besseres gibt, als von Omas gekochtes Essen, hielten wir direkt an und ließen uns beraten, welche Snacks wir bestellen sollten. In der Glasvitrine vor uns lagen verschiedene Sorten frisch frittierte kolumbianische Empanadas. Für alle, die noch nie von Empanadas gehört haben: Empanadas sind kleine, meist mit Fleisch und Gemüse gefüllte Teigtaschen, die dann gebacken werden. In Spanien und in vielen Ländern Lateinamerikas sind Empanadas ein beliebter Snack.
Wir bestellten uns also ein paar Empanadas und bemerkten nach dem ersten Biss, dass die kolumbianischen Empanadas ganz anders waren, als wir erwartet hatten. Kolumbianische Empanadas unterscheiden sich von Empanadas aus Peru, Bolivien oder Argentinien vor allem dadurch, dass der Teig nicht aus Weizenmehl, sondern aus Maismehl besteht und dass die Empanadas nicht im Ofen gebacken, sondern direkt in Fett frittiert werden. Die Empanadas hier in Medellín waren zwar anders als erwartet, aber trotzdem sehr lecker! Besonders toll war außerdem die große Auswahl von selbstgemachten Chilli-Soßen, auf die unsere neu kennen gelernte Empanada-Oma auch sehr stolz war. Wer also Lust auf einen leckeren, aber nicht ganz so leichten Snack hat, sollte die kolumbianischen Empanadas unbedingt probieren!