Protest Kitchen ​

Wenn ich einen Ort aus Porto einfach mit nach Hamburg nehmen könnte, wäre es definitiv das Café „Protest Kitchen“. Dieses wunderbare Café lag nur wenige Meter von unserem Airbnb entfernt und wir entdeckten es, da uns die gelb gestrichene Fassade des Hauses mit dem Slogan „Average vibe, ordinary food, drinkable coffee“ direkt auffiel.

Die „Protest Kitchen“ hat immer von Morgens bis Nachmittags geöffnet und eignet sich daher gut für ein tolles Frühstück oder Mittagessen. Da wir den Tag über normal in unseren Jobs arbeiten mussten, waren wir hier hin und wieder Mittag essen.

Im gemütlich aber schlicht eingerichteten Café gibt es sehr guten Kaffee, unglaublich leckere, frisch gemachte Limonaden und verschiedene Gerichte, die die europäische und die Küche aus Nah-Ost verbinden. Hier gibt es zum Beispiel cremigen Hummus, die leckersten frisch gebackenen Brotwaren wie Brot und Simitringe oder verschiedene Eierspeisen, verfeinert mit Sesammus und gutem Olivenöl. Christophs Highlight der Speisekarte war die Karamell-Walnuss-Zimtschnecke: ein Gebäckstück, dass nur so vor Karamellsoße triefte, dass es wiklrich unmöglich war, die Schnecke ohne Messer und Gabel (und Löffel!) zu essen!

Neben dem guten Essen haben wir uns auch durch die super lieben Besitzer des Cafés immer sehr wohl gefühlt. Wir wurden jedes Mal herzlich willkommen geheißen, sehr nett bedient und als der Besitzer an unserem ersten Tag im Café von uns hörte, dass wir erst vor wenigen Tagen in Porto angekommen waren, holte er sofort ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber und schrieb uns seine Lieblingsbars, Restaurants und Cafés in der Stadt auf, was wirklich alles tolle Tipps waren! Obwohl Christoph und ich inzwischen so viele wunderbare Städte besucht haben und in vielen guten Cafés und Restaurants waren, vermissen wir immer noch das „Protest Kitchen“.

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